Friedrich Heuß Gemeinschaftsschule verabschiedet 9er und 10er

„Es gilt, leicht zu sein wie ein Vogel, nicht wie eine Feder“ (Paul Valéry)

Die Friedrich Heuß Gemeinschaftsschule Haßmersheim verabschiedet ihre Schulabschlussabsolventen mit zwei feierlichen Zeugnisübergaben

Mit viel Kreativität und dem Bewusstsein, etwas Besonderes erreicht zu haben, gelang es den Schülerinnen und Schülern der Haßmersheimer Friedrich – Heuß – Gemeinschaftsschule ihren bestandenen Hauptschulabschluss und Realschulabschluss trotz der besonderen Umstände in einem würdigen Rahmen zu feiern. Zwar fiel alles etwas kleiner und zeitlich begrenzter als üblich aus, dennoch bot das Rahmenprogramm für die feierlichen Zeugnisübergaben viel Kurzweil und hatte jede Menge gute Wünsche parat.

Für die Klasse 9 führten Melissa Funkner und Amelie Hornung charmant durch das Programm. Bei Klasse 10 übernahm Raffaela Palermo gekonnt diesen Part. Allen war es wichtig, Danke zu sagen, dass ihnen, dem Corona-Jahrgang, Abschlussfeiern ermöglicht wurden. Und so war in ihren Begrüßungen die Freude zu spüren, Lehrer, Eltern, Bürgermeister und Mitschüler in der Haßmersheimer Festhalle willkommen zu heißen.

Bürgermeister Salomo war sich in seinem Grußwort sicher, dass die Absolventen bestens vorbereitet auf ihren weiteren Lebensweg geschickt werden. Nun gelte es für jeden auf den sich auftuenden vielfältigen Wegen die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu finden, um für die lange Zeit der Berufsausübung die nötige Zufriedenheit und Selbständigkeit zu erreichen. Dementsprechend wünschte er den jungen Erwachsenen, dass sie sich etwas Neugier aus Kindheitstagen bewahrt haben, um mit dem „gewissen drive“ in die Zukunft zu gehen.

Den gewählten Sinnspruch des Abends aufnehmend, richtete Schulleiterin Kerstin Neunecker-Weis das Wort an ihre (nun ehemaligen) Schülerinnen und Schüler. Sie glaubt fest daran, dass diese gelernt haben, die Flügel auszubreiten und leicht wie ein Vogel zu starten. „Das Leben bietet euch an dieser Stelle einen Neuanfang, die Möglichkeit in eine neue Richtung zu fliegen.“ Für einige bedeute dies, eine Ausbildung zu beginnen. Für andere gehe es auf der Schulbank weiter, um im Anschluss an den Hauptschulabschluss die Mittlere Reife zu absolvieren oder mit dem bereits erreichten Realschulabschluss den Weg Richtung Abitur zu gehen. Jede und jeder müsse nun seine eigene Art zu fliegen umsetzen und dürfe sich auch von Bruchlandungen und Kollisionen nicht entmutigen lassen. Werner Jäger zitierend gab die Rektorin, neben Glückwünschen für die erreichten Leistungen, den Jugendlichen mit auf den Weg: „Das beste liegt nie hinter euch, sondern immer vor euch.“

Nach der Zeugnisübergabe durfte Konrektorin Veronika Höning den Schülerinnen und Schülern besonderen Dank aussprechen, die sich mit großem Engagement in die Schulgemeinschaft der FHS eingebracht haben und denen, die ihren Abschluss mit Bravour gemeistert haben, herzlich gratulieren.
In Klasse 9 freuten sich Lara Krimmer über ihren Preis als Jahrgangsbeste, Khulet Ahmed und Annalena Morasch über Belobigungen für gute Leistungen. Den Sozialpreis erhielt Annalena Morasch. Würdigung für ihre Arbeit als Schulsanitäter erhielten Luca Deiniger und Khulet Ahmed. Für den engagierten Einsatz im Schülercafé sprach Frau Höning Dank aus an Khulet Ahmed und Melissa Funkner. Amelie Hornung war im Büchereiteam aktiv und als Vertrauensschülerin erfuhr erneut Annalena Morasch Dank, die genauso wie Amelie Hornung und Melissa Funkner als Medienmentorin tätig war.
Jahrgangsbester der Realschulabsolventen war Patrick Hubert (1,4), Lob für gute Leistungen ging an Sven Lapasaran, Linus Mörtel und Raffaela Palermo, die auch den Sozialpreis erhielt. Jessica Siegrist, Julian Schork und Giovanni Palermo waren Vertrauensschüler und freuten sich über die anerkennende Urkunde.
Als Schülersprecher verabschiedet wurde Maximilian Bloch, der gemeinsam mit den Mitgliedern der SMV viele Highlights für das Schuljahr geplant hatte. Verbindungslehrerin Cora Schuppel freute sich rückblickend über die durchgeführten gelungenen Aktionen im ersten Halbjahr und blickte mit Vorfreude auf die noch umzusetzenden.

Michaela Müller und Cora Schuppel richteten als Klassenlehrer der neunten Klassen das Wort an ihre Schützlinge. Sie verbrachten die gemeinsame Lernzeit gerne mit ihnen und wünschten alles Gute für den weiteren Lebensweg. Ruth Deschner, Klassenlehrerin der Klasse 10, gratulierte nicht nur ihren Schülerinnen und Schülern, sondern dankte auch den Eltern für die geleistete Unterstützung in den Jahren der Schulzeit und insbesondere für die Motivation in der Phase der Prüfungsvorbereitung. Als Appell an „ihre 10er“ formulierte sie, dass es nicht darum gehe, leicht wie eine Feder im Wind zu fliegen. Sondern darum, sich wie ein Vogel fortzubewegen, der seine Richtung steuert und bewusste Entscheidungen trifft. Co – Klassenlehrer Sebastian Schätzel erlaubte mit der Dia – Show „Gemeinsam durch die Zeit“ einen Rückblick auf gemeinsam erlebte Highlights.

Die Klassen verabschiedeten sich mit lieben Dankesworten von ihren Lehrerinnen und Lehrern und vergaben „Awards der besonderen Art“, was zu viel Erheiterung führte. Ebenso organisierten sie anspruchsvolle „Battles“ für die Fachlehrer, aus denen niemand als Verlierer herausgehen musste. Musikalisch leistete Lehrerin Angelina Jungblut mit „What a wonderfull world“ am Klavier einen zum Träumen einladenden Beitrag, der allen Besuchern der Abschlussfeier vor Augen führte, wie schön die Welt doch sein kann.

MK

 

 

 

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